Kunstverein Kärnten, Künstlerhaus Kärnten
Goethepark 1 a, 9020 klagenfurt
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november

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Das Koehne Quartett interpretiert Werke von Francis Burt, Jörg Ulrich Krah, Wolfgang Liebhart und Germaine Tailleferre – zum 100. Geburtstag von Francis Burt und zum 50. Geburtstag von Jörg Ulrich
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Das Koehne Quartett interpretiert Werke von Francis Burt, Jörg Ulrich Krah, Wolfgang Liebhart und Germaine Tailleferre – zum 100. Geburtstag von Francis Burt und zum 50. Geburtstag von Jörg Ulrich Krah
JOANNA LEWIS Violine
ANNE HARVEY-NAGL Violine
LENA FANKHAUSER Bratsche
MELISSA COLEMAN Violoncello
Foto © Skye Kiss
Joanna Lewis, Violine, geboren 1963 in Adelaide, Australien.
Studierte Violine, Cello und Komposition in Adelaide und Violine bei Spiros Rantos in Queensland.
1985 Gewinnerin des Carl Ludwig Pinschof Stipendiums, mit dem sie an der Hochschule für Musik und Darstellende Kunst in Wien bei Wolfgang Schneiderhan, Gerhard Hetzel und Günter Pichler studierte. Der Studienabschluß erfolgte mit Auszeichnung.
Zahlreiche Auftritte als Solistin und Zusammenarbeit mit Lisa Moore, Dave Liebman, Wayne Horvitz, Peter Herbert, Koehne Quartett, Radio Symphonieorchester (RSO) Wien, Ensemble des 20. Jahrhunderts, Music On Line, Vienna Art Orchestra, Österreichische-Ungarische Haydn Philharmonie, Wiener Concert-Verein, Wiener Symphoniker, Otto Lechner Quartett, Max Nagl Quintett, Ramasuri (Max Nagl Double Quintett), Velvet Lounge (Hannes Löschel Oktett), Georgio Occhipinti Nonett, Dhafer Youssef Australian, World Orchestra, Ensemble Kontrapunkte, Klangforum Wien und Camerata Schulz.
Anne Harvey-Nagl, Violine, geboren 1969 in Melbourne, Australien
Studierte Violine bei Brian Blake und Spiros Rantos in Australien und bei Günter Pichler in Wien.
1986 Gewinnerin der “National Youth Concerto Competition”. 1990 ANZ Auslandsstipendium.
Zahlreiche Aufführungen mit Radio Symphonieorchester (RSO) Wien, Wiener Mozart Orchester, Wiener Concert-Verein, Klangforum Wien, Music on Line und Kammerphilharmonie. 1999 bis 2011 war sie Stimmführerin 1.Violine an der Wiener Volksoper und seit 2011 Konzertmeisterin.
Zahlreiche Aufführungen als Solistin. 1994 Solistin in der Serie “Presenting Young Artists” des Wiener Kammerorchesters. Seit 1995 regelmäßige Solistin des Wiener Mozart Orchester.
Seit 1992 Mitglied im Koehne Quartett.
Lena Fankhauser, Bratsche, geboren in Montreal (Kanada)
absolvierte die Juilliard School (New York) und ein Postgraduiertenstudiumam Mozarteum Salzburg bei Prof. Thomas Riebl.
Sie spielte u.a. mit der Volksoper Wien, Burgtheater, Orchester der Wiener Staatsoper, Klangforum, Camerata Salzburg und dem Wiener Kammerorchester.
Desweiteren wirkte Lena Fankhauser zur Filmmusik von Alicia Keys zu „Ali“ mit und war Studiomusikerin bei Aufnahmen im Blue Note Label mit Bob Belden und Joe Lavano. Sie war bereits Mitwirkende bei den Salzburger Festspielen, Carinthischer Sommer, Glatt&Verkehrt sowie dem Donaufestival und gründete die Kammermusikfestivals in Bad Ischl und Mariazell.
Seit 2013 spielt Lena Fankhauser im Koehne Quartett.
Melissa Coleman, Cello, geboren 1968 in Melbourne, Australien.
Klavier Unterricht mit 7 Jahren. Studierte Cello mit Henry Wenig und performing arts am Victorian College of the Arts (VCA), Melbourne, 1981 bis 1990
Abschluss mit Auszeichnung.
1987 Gewinnerin des Herbert N. Davis Chamber Misic Award, 1998 Verleihung des Hepzibah Menuhin Award for String Soloists der Musical Society of Victoria, beide verliehen durch Lord Sir Yehudi Menuhin.
1989 Gewinnerin der Peers Cotemore Scholarship vor Overseas Studies (VCA),
In 1990 Melissa lebt in London und besuchte private Meisterklassen mit Mischa Maisky, Mark Dobrinsky und William Pleeth.
In 1991 Lebt in Klagenfurt, Österreich und studiert mit Milos Mlejnik.
1992 erster Preis beim Internationalen Cello Wettbewerb in Liezen, Österreich.
Seit 1992 Melissa Coleman lebt in Wien mit Auftritten und Tourneen als Solistin, in diversen Kammermusikformationen und Ensembles in namhaften Klassischen, Avantgarde, Jazz, und Weltmusik Festivals weltweit.
Arbeiten mit Musik Konzept, als Komponistin, Arrangeurin und experimentellem Improvisatoren mit einzelnen Künstlern, Modern Tanz, Theaterproduktionen (z.B Burgtheater Wien usw.) und verschiedenen Multimedialen Projekten.
Seit ihrem Wohnsitz Wien, Aufnahmen von über 40 CDs mit diversen Ensembles, Bands und Eigenproduktionen.
Time
(Friday) 19:00
Location
Kunstverein Kärnten, Künstlerhaus Kärnten
Goethepark 1 a, 9020 klagenfurt

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Der Saxophonist Joel Diegert und der Komponist Adrián Artacho Bueno präsentieren ihr erfolgreiches Programm aubiome, in dem Elektronik den Klang des Saxophons plastisch erweitert. Mit Special Guest Jörg Ulrich Krah spielt
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Der Saxophonist Joel Diegert und der Komponist Adrián Artacho Bueno präsentieren ihr erfolgreiches Programm aubiome, in dem Elektronik den Klang des Saxophons plastisch erweitert.
Mit Special Guest Jörg Ulrich Krah spielt Diegert Edison Denisovs Sonate für Altsaxophon und Violoncello;
Als Trio Brainchild beschließen sie den Abend zu dritt mit Eigenkompositionen im Spannungsfeld zwischen zeitgenössischer Musik und Industrial.
Foto © Maria Frodl
Der amerikanische Saxophonist Joel Diegert gehört zu einer jungen Generation international tätiger Saxophonisten. Er wurde bei mehreren bedeutenden internationalen Wettbewerben ausgezeichnet und konzertiert in den USA sowie in ganz Europa. Auftritte führten ihn unter anderem ins Wiener RadioKulturhaus, ins Wiener Konzerthaus und ins Muziekgebouw Amsterdam sowie zu Festivals wie Wien Modern und dem Synthermeia Festival in Griechenland. Zudem war er bei zahlreichen Saxophon-Weltkongressen zu Gast.
Joel Diegert ist Mitglied des Saxophonquintetts FiveSax und des Saxophon-Klavier-Duos Solaris Duo. Ein besonderer Schwerpunkt seiner Arbeit liegt auf der Entwicklung und Vermittlung zeitgenössischer Musik: Er hat zahlreiche Werke uraufgeführt und mit vielen Komponist:innen zusammengearbeitet. Seine Texte erschienen im amerikanischen Saxophone Journal; weitere Beiträge veröffentlicht er auf seinem Blog Hot for Saxophone.
Adrián Artacho ist Komponist mit Schwerpunkt auf experimenteller und elektroakustischer Musik. Er wurde in Málaga geboren und lebt seit 2007 in Wien. An der Universität für Musik und darstellende Kunst Wien arbeitet er als künstlerischer Forscher und unterrichtet transmediale Performance im Masterstudium Contemporary Arts Practice (CAP). 2022 erhielt er ein Staatsstipendium für Komposition der Republik Österreich.
Seit 2017 engagiert sich Artacho auch in der Wissenschaftskommunikation und entwickelt Projekte für die Universität Wien. Dazu zählt der Kompositionswettbewerb Sounds of Matter.
Time
(Saturday) 17:00
Location
Kunstverein Kärnten, Künstlerhaus Kärnten
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Das Ensemble Terrea rund um Amir Ahmadi – zwischen Mikrotonalität, zeitgenössischen Klängen, Jazz und Ethno – trifft auf das Baubo Collective, das Werke von Petra Stump-Linshalm, Christiane Martini und
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Was geschieht, wenn vertraute Instrumente ungewohnte Töne finden? Das Ensemble Terrea um Amir Ahmadi erkundet mikrotonale Klangräume und verbindet musikalische Einflüsse aus Vorderasien mit Jazz und zeitgenössischer Musik. Das Baubo Collective bringt Blockflöten und Violoncello ins Spiel und lotet aus, wie viel Ausdruck in dieser Besetzung steckt – von feinen Klangfarben bis zu überraschenden Kontrasten.
Mit Werken von Petra Stump-Linshalm und Christiane Martini sowie Eigenkompositionen wird der Abend zu einer Begegnung unterschiedlicher musikalischer Handschriften.
Foto © Andreas Hoyer
Baubo Collective
Anna Maria Niemiec wurde in Polen geboren, übersiedelte im Alter von 3 Jahren nach Österreich und begann dort ihre musikalische Ausbildung. Ihre besondere Leidenschaft gilt der zeitgenössischen Musik, was bereits zur Arbeit mit namhaften Komponisten wie Wolfgang Rihm, Jörg Widmann, Johannes Maria Staud, Bernhard Gander, sowie zu zahlreichen Uraufführungen führte. 2018 debütierte Anna Maria Niemiec im Rahmen von Wien Modern als Solistin im Großen Saal des Wiener Konzerthauses.
Sie ist Preisträgerin zahlreicher Wettbewerbe (zB. ‚Fidelio’, ‚Duc de Richelieu‘, ‚Prima la musica‘), Art Scholar des Europäischen Forum Alpbach, Mitglied der „Yehudi Menuhin Live Music Now Foundation“ und Stipendiatin des ‚Bank Austria Kunstpreises‘. 2021 leitete Anna Maria Workshops zu Neuer Musik an der Musik und Kunst Privatuniversität der Stadt Wien, sowie war beim Europäischen Forum Alpbach als Seminarleiterin tätig.
Ergänzend zu ihrer solistischen Tätigkeit befasst sie sich vermehrt mit Kammermusik, was regelmäßig zu Zusammenarbeit mit Ensembles wie Ensemble Intercontemporain, ensemble XX. jahrhundert, Quasars Ensemble ua. führt.
Lorina Vallasterist eine österreichische Blockflötistin, die ihre Studien bei Thomas List und Carsten Eckert mit ausgezeichnetem Erfolg abschloss. Mit den Ensembles Vivid Consort, Baubo Collective, Grupo de Música Antiga 1500 und Wientaler Dreigesang bewegt sie sich im Spannungsfeld von Alter Musik, Zeitgenössischer Musik, Improvisation und Interdisziplinarität. Konzerte führten sie bisher nach Europa, Japan, Taiwan, Iran und Festivals wie Wien Modern, Istanbul Music Festival und Espazos Sonoros. Zudem ist sie Stipendiatin von New Austrian Sound of Music, Musica Juventutis, Fidelio-Wettbewerb Wien, Yehudi Menuhin Live Music Now Foundation und dem Bank Austria Kunstpreis. Seit 2016 organisiert und kuratiert sie die Open Stage für Alte Musik Wien, eine Plattform für Alte Musik und deren InterpretInnen.
Terrea
Sarvin Hazin ist eine iranisch-österreichische Geigerin, Kamantsche-Spielerin, Komponistin und Musikpädagogin mit Lebensmittelpunkt in Wien. Als Solistin und Gastmusikerin trat sie unter anderem mit den Wiener Symphonikern, dem Tonkünstler-Orchester und dem Ensemble Resonanz auf.
Sie ist Mitglied des Omen String Quartet, das zeitgenössische klassische Musik mit Einflüssen aus unterschiedlichen Volksmusiktraditionen verbindet, sowie des Trio Terrea. Dort erkundet sie gemeinsam mit Violoncello und einem mikrotonalen Tasteninstrument mit 31 Tönen pro Oktave neue Klangräume. Im Ensemble Kurdophone trifft kurdisch-iranische Volksmusik auf Jazz und zeitgenössische Einflüsse. Auftritte führten sie unter anderem in die Elbphilharmonie Hamburg, ins Wiener Konzerthaus sowie zum Rudolstadt Festival und zu Babel Music XP in Marseille.
Gemeinsam mit der Bratschistin und Komponistin Kimia Hesabi entwickelte Hazin das multimediale Projekt Neera. Es wurde 2022 vom Creator Development Fund von New Music USA gefördert, 2023 für den National Call von innova Recordings ausgewählt und im März 2025 international veröffentlicht.
Sarvin Hazin studierte Violine an der Universität für Musik und darstellende Kunst Wien bei Rainer Küchl und vertiefte anschließend ihre kammermusikalische Ausbildung bei Johannes Meissl. Neben ihrer künstlerischen Tätigkeit leitet sie das Streichorchester von Superar, einer Organisation, die Kindern und Jugendlichen kostenlosen Musikunterricht ermöglicht. In ihrer eigenen Musik verbindet sie ihre klassische Ausbildung mit ihrer Vertrautheit mit der traditionellen Musik Irans.
Amir Ahmadi ist Komponist und Pianist. Er wurde in Ahvaz im Iran geboren und lebt in Wien. Nach einer Ausbildung zum Maschinenbauingenieur studierte er in Österreich Komposition und Jazzklavier. Die Beschäftigung mit unterschiedlichen musikalischen Sprachen prägt seine Arbeit bis heute.
Ein Schwerpunkt seiner Musik ist die Mikrotonalität, insbesondere im Zusammenhang mit der persischen Dastgah- und Maqam-Musik. Dafür entwickelte Ahmadi ein eigenes Stimmungssystem, das er in seinen Kompositionen auf dem Claviton einsetzt – einem von Georg Vogel entworfenen Tasteninstrument mit 31 Tasten pro Oktave.
2024 gründete Ahmadi das Trio Terrea. In dessen Musik verbindet er Elemente persischer Musiktraditionen mit zeitgenössischen Kompositionstechniken. Das Debütalbum Raz erschien 2026 beim Schweizer Label Unit Records. Seine Arbeit zur Mikrotonalität stellte er unter anderem an der Universität der Künste Berlin, der Akademie der Künste Berlin sowie bei Veranstaltungen in Basel, Salzburg und New York vor.
Ahmadi erhielt 2024 das österreichische Staatsstipendium für Komposition und 2022 ein Startstipendium. Für einen Aufsatz über Stimmungssysteme in der iranischen Musik wurde er beim Aufsatzwettbewerb der Gesellschaft für Musiktheorie ausgezeichnet. Er komponierte unter anderem für das Orchester der Anton Bruckner Privatuniversität, das Ensemble Resonanz, das Janus Ensemble und airborne extended.
Als Pianist und Keyboarder spielt Ahmadi auch im Ensemble Kurdophone, mit dem er unter anderem in der Elbphilharmonie, im Wiener Musikverein und beim Carinthischen Sommer auftrat. Zudem ist er Mitbegründer von Studio Fugu, einem Verein für interdisziplinäre Kunstprojekte.
Sie ist Preisträgerin zahlreicher Wettbewerbe (zB. ‚Fidelio’, ‚Duc de Richelieu‘, ‚Prima la musica‘), Art Scholar des Europäischen Forum Alpbach, Mitglied der „Yehudi Menuhin Live Music Now Foundation“ und Stipendiatin des ‚Bank Austria Kunstpreises‘. 2021 leitete Anna Maria Workshops zu Neuer Musik an der Musik und Kunst Privatuniversität der Stadt Wien, sowie war beim Europäischen Forum Alpbach als Seminarleiterin tätig.
Ergänzend zu ihrer solistischen Tätigkeit befasst sie sich vermehrt mit Kammermusik, was regelmäßig zu Zusammenarbeit mit Ensembles wie Ensemble Intercontemporain, ensemble XX. jahrhundert, Quasars Ensemble ua. führt.
Time
(Sunday) 19:00
Location
Kunstverein Kärnten, Künstlerhaus Kärnten
Goethepark 1 a, 9020 klagenfurt