november, 2026

15nov19:00BAUBO COLLECTIVE meets TERREAzwischen Mikrotonalität, zeitgenössischen KlängenEvent Type :Konzerte

© Andreas Hoyer

Event Details

Das Ensemble Terrea rund um Amir Ahmadi – zwischen Mikrotonalität, zeitgenössischen Klängen, Jazz und Ethno – trifft auf das Baubo Collective, das Werke von Petra Stump-Linshalm, Christiane Martini und Eigenkompositionen präsentiert.

Was geschieht, wenn vertraute Instrumente ungewohnte Töne finden? Das Ensemble Terrea um Amir Ahmadi erkundet mikrotonale Klangräume und verbindet musikalische Einflüsse aus Vorderasien mit Jazz und zeitgenössischer Musik. Das Baubo Collective bringt Blockflöten und Violoncello ins Spiel und lotet aus, wie viel Ausdruck in dieser Besetzung steckt – von feinen Klangfarben bis zu überraschenden Kontrasten.

Mit Werken von Petra Stump-Linshalm und Christiane Martini sowie Eigenkompositionen wird der Abend zu einer Begegnung unterschiedlicher musikalischer Handschriften.

Foto © Andreas Hoyer

Baubo Collective

Anna Maria Niemiec wurde in Polen geboren, übersiedelte im Alter von 3 Jahren nach Österreich und begann dort ihre musikalische Ausbildung. Ihre besondere Leidenschaft gilt der zeitgenössischen Musik, was bereits zur Arbeit mit namhaften Komponisten wie Wolfgang Rihm, Jörg Widmann, Johannes Maria Staud, Bernhard Gander, sowie zu zahlreichen Uraufführungen führte. 2018 debütierte Anna Maria Niemiec im Rahmen von Wien Modern als Solistin im Großen Saal des Wiener Konzerthauses.
Sie ist Preisträgerin zahlreicher Wettbewerbe (zB. ‚Fidelio’, ‚Duc de Richelieu‘, ‚Prima la musica‘), Art Scholar des Europäischen Forum Alpbach, Mitglied der „Yehudi Menuhin Live Music Now Foundation“ und Stipendiatin des ‚Bank Austria Kunstpreises‘. 2021 leitete Anna Maria Workshops zu Neuer Musik an der Musik und Kunst Privatuniversität der Stadt Wien, sowie war beim Europäischen Forum Alpbach als Seminarleiterin tätig.
Ergänzend zu ihrer solistischen Tätigkeit befasst sie sich vermehrt mit Kammermusik, was regelmäßig zu Zusammenarbeit mit Ensembles wie Ensemble Intercontemporain, ensemble XX. jahrhundert, Quasars Ensemble ua. führt.

Lorina Vallasterist eine österreichische Blockflötistin, die ihre Studien bei Thomas List und Carsten Eckert mit ausgezeichnetem Erfolg abschloss. Mit den Ensembles Vivid Consort, Baubo Collective, Grupo de Música Antiga 1500 und Wientaler Dreigesang bewegt sie sich im Spannungsfeld von Alter Musik, Zeitgenössischer Musik, Improvisation und Interdisziplinarität. Konzerte führten sie bisher nach Europa, Japan, Taiwan, Iran und Festivals wie Wien Modern, Istanbul Music Festival und Espazos Sonoros. Zudem ist sie Stipendiatin von New Austrian Sound of Music, Musica Juventutis, Fidelio-Wettbewerb Wien, Yehudi Menuhin Live Music Now Foundation und dem Bank Austria Kunstpreis. Seit 2016 organisiert und kuratiert sie die Open Stage für Alte Musik Wien, eine Plattform für Alte Musik und deren InterpretInnen.

Terrea

Sarvin Hazin ist eine iranisch-österreichische Geigerin, Kamantsche-Spielerin, Komponistin und Musikpädagogin mit Lebensmittelpunkt in Wien. Als Solistin und Gastmusikerin trat sie unter anderem mit den Wiener Symphonikern, dem Tonkünstler-Orchester und dem Ensemble Resonanz auf.

Sie ist Mitglied des Omen String Quartet, das zeitgenössische klassische Musik mit Einflüssen aus unterschiedlichen Volksmusiktraditionen verbindet, sowie des Trio Terrea. Dort erkundet sie gemeinsam mit Violoncello und einem mikrotonalen Tasteninstrument mit 31 Tönen pro Oktave neue Klangräume. Im Ensemble Kurdophone trifft kurdisch-iranische Volksmusik auf Jazz und zeitgenössische Einflüsse. Auftritte führten sie unter anderem in die Elbphilharmonie Hamburg, ins Wiener Konzerthaus sowie zum Rudolstadt Festival und zu Babel Music XP in Marseille.

Gemeinsam mit der Bratschistin und Komponistin Kimia Hesabi entwickelte Hazin das multimediale Projekt Neera. Es wurde 2022 vom Creator Development Fund von New Music USA gefördert, 2023 für den National Call von innova Recordings ausgewählt und im März 2025 international veröffentlicht.

Sarvin Hazin studierte Violine an der Universität für Musik und darstellende Kunst Wien bei Rainer Küchl und vertiefte anschließend ihre kammermusikalische Ausbildung bei Johannes Meissl. Neben ihrer künstlerischen Tätigkeit leitet sie das Streichorchester von Superar, einer Organisation, die Kindern und Jugendlichen kostenlosen Musikunterricht ermöglicht. In ihrer eigenen Musik verbindet sie ihre klassische Ausbildung mit ihrer Vertrautheit mit der traditionellen Musik Irans.

 

Amir Ahmadi ist Komponist und Pianist. Er wurde in Ahvaz im Iran geboren und lebt in Wien. Nach einer Ausbildung zum Maschinenbauingenieur studierte er in Österreich Komposition und Jazzklavier. Die Beschäftigung mit unterschiedlichen musikalischen Sprachen prägt seine Arbeit bis heute.

Ein Schwerpunkt seiner Musik ist die Mikrotonalität, insbesondere im Zusammenhang mit der persischen Dastgah- und Maqam-Musik. Dafür entwickelte Ahmadi ein eigenes Stimmungssystem, das er in seinen Kompositionen auf dem Claviton einsetzt – einem von Georg Vogel entworfenen Tasteninstrument mit 31 Tasten pro Oktave.

2024 gründete Ahmadi das Trio Terrea. In dessen Musik verbindet er Elemente persischer Musiktraditionen mit zeitgenössischen Kompositionstechniken. Das Debütalbum Raz erschien 2026 beim Schweizer Label Unit Records. Seine Arbeit zur Mikrotonalität stellte er unter anderem an der Universität der Künste Berlin, der Akademie der Künste Berlin sowie bei Veranstaltungen in Basel, Salzburg und New York vor.

Ahmadi erhielt 2024 das österreichische Staatsstipendium für Komposition und 2022 ein Startstipendium. Für einen Aufsatz über Stimmungssysteme in der iranischen Musik wurde er beim Aufsatzwettbewerb der Gesellschaft für Musiktheorie ausgezeichnet. Er komponierte unter anderem für das Orchester der Anton Bruckner Privatuniversität, das Ensemble Resonanz, das Janus Ensemble und airborne extended.

Als Pianist und Keyboarder spielt Ahmadi auch im Ensemble Kurdophone, mit dem er unter anderem in der Elbphilharmonie, im Wiener Musikverein und beim Carinthischen Sommer auftrat. Zudem ist er Mitbegründer von Studio Fugu, einem Verein für interdisziplinäre Kunstprojekte.

Anna Maria Niemiec wurde in Polen geboren, übersiedelte im Alter von 3 Jahren nach Österreich und begann dort ihre musikalische Ausbildung. Ihre besondere Leidenschaft gilt der zeitgenössischen Musik, was bereits zur Arbeit mit namhaften Komponisten wie Wolfgang Rihm, Jörg Widmann, Johannes Maria Staud, Bernhard Gander, sowie zu zahlreichen Uraufführungen führte. 2018 debütierte Anna Maria Niemiec im Rahmen von Wien Modern als Solistin im Großen Saal des Wiener Konzerthauses.
Sie ist Preisträgerin zahlreicher Wettbewerbe (zB. ‚Fidelio’, ‚Duc de Richelieu‘, ‚Prima la musica‘), Art Scholar des Europäischen Forum Alpbach, Mitglied der „Yehudi Menuhin Live Music Now Foundation“ und Stipendiatin des ‚Bank Austria Kunstpreises‘. 2021 leitete Anna Maria Workshops zu Neuer Musik an der Musik und Kunst Privatuniversität der Stadt Wien, sowie war beim Europäischen Forum Alpbach als Seminarleiterin tätig.
Ergänzend zu ihrer solistischen Tätigkeit befasst sie sich vermehrt mit Kammermusik, was regelmäßig zu Zusammenarbeit mit Ensembles wie Ensemble Intercontemporain, ensemble XX. jahrhundert, Quasars Ensemble ua. führt.

Time

(Sunday) 19:00

Location

Kunstverein Kärnten, Künstlerhaus Kärnten

Goethepark 1 a, 9020 klagenfurt

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